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Der Gentleman-Blog möchte an der Seite all derjenigen sein, die sich schon auf dem Weg des guten Stils befinden oder dabei sind, ihn für sich zu entdecken. Hier geht es unter anderem um das Basiswissen klassischer Herrenmode, stilvolle Genüsse sowie um souveräne Umgangsformen. Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Angelo Gaja und seine Wein-Überraschung „Damingi“.

Angelo Gaja und seine Wein-Überraschung „Damingi“.

Kapitel 1: Angelo Gaja und sein ›Darmagi‹

Väter und Söhne und die Übergabe eines Erfolgsunternehmens – ein Stoff für Romane und die Regenbogenpresse gleichermaßen. Selten gehen diese Übergaben reibungslos über die Bühne des Lebens. Auf der einen Seite die »Alten«: stark geprägt von ihrem Schaffen und dem langen Kampf um Erfolg; auf der anderen die »Jungen«: hitzig und im Bann vieler neuer Erkenntnisse, müssen und wollen sie sich beweisen, sind überzeugt davon, nicht nur genug Mut und Kraft, sondern auch neue Techniken verinnerlicht zu haben und Visionen umsetzen zu können.

Farbberatung für das passende Outfit

Farbberatung für das passende Outfit

Nicht nur Kleider machen Leute, sondern auch die Farben ihrer Kleider. Manchen Menschen stehen bestimmte Farben und Farbtöne deutlich besser als anderen. Zu wissen, welche Farben gut zu einem passen, macht den Einkauf einfacher und zielsicherer. In einer professionelle Farbberatung erfährt man, welche Farben den eigenen Typ unterstreichen – und welche eher nicht. Der Gentleman-Blog war bei der Berliner Imageberaterin Sophie B. Krüger vor Ort und hat die Farbberatung im Selbstversuch ausprobiert.

Wirkung auf Mitmenschen abhängig von der Farbe der Kleidung

Was machst du gerade …? – Kleine Facebook-Knigge

Was machst du gerade …? – Kleine Facebook-Knigge

Noch in dieser Woche wird Facebook nach nur sechs Jahren die unglaubliche Marke von 500 Mio. Nutzern durchbrechen. Eine halbe Milliarde Menschen hat sich dann im „Gesichtsbuch“ verewigt. Wäre Facebook ein Land, würde es auf die Einwohner bezogen nach China und Indien das drittgrößte der Welt sein.

Ein kleiner Vergleich: Um 50 Mio. Nutzer zu erreichen, benötigte
…das Radio: 38 Jahre
…das Fernsehen: 13 Jahre
…das Internet: 4 Jahre
…der iPod: 3 Jahre
…Facebook: nach 9 Monaten über 200 Mio. !

Jeden Tag publizieren die Mitglieder rund 6 Milliarden Nachrichten und laden monatlich über 3 Milliarden Bilder auf die Plattform hoch. Sie sagen jetzt vielleicht, „das sind doch alles pickelige, pubertierende Jungs, die den ganzen Tag vor ihrem Computer hängen!“. Dann darf ich Sie ein wenig korrigieren. Alleine in Deutschland liegt das Durchschnittsalter der Facebooknutzer bei knapp 40 Jahren. Die am schnellsten wachsende Gruppe sind 55-65-jährige Frauen.

Nassrasur: Männerpflege mit Tradition

Nassrasur: Männerpflege mit Tradition

Die Rasur ist das ultimative, männliche Pflegeritual. Ihre Tradition beginnt bereits in der Steinzeit: Höhlenmalereien erzählen von Männern, die mit geschärften Steinen oder Muscheln ihren Bart stutzen. Überwiegend glattrasiert waren die Ägypter – nur Könige durften als Zeichen ihrer Macht den blau gefärbten Kinnbart tragen. Sie entwickelten Klingen aus Kupfer und Bronze, die übrigens auch bei der Ganzkörperrasur zum Einsatz kamen. Die Sumerer dagegen bereiteten Rasiercremes aus Tierfett und Aschelauge zu. Schon im Mittelalter spezialisierten sich Barbiere (frz. barbe, „Bart“) auf die Bartpflege und den perfekten Umgang mit einem Rasiermesser.

Wie ein Gentleman mit Niederlagen umgeht

Wie ein Gentleman mit Niederlagen umgeht

Egal wie gut man gekleidet und wie einflussreich die eigene Persönlichkeit auch sein mag: Auch ein echter Gentleman, muss ab und zu herbe Niederlagen einstecken. Niemand kann vorhersehen, ob man den Job verliert, das gewünschte Ziel doch nicht erreicht oder einen wichtigen Kunden verliert. Doch genau dort, wo andere vor Wut und Frust verzweifeln würden, zeigt der Gentleman sein wahres Wesen.

Business-Etikette – Was ist das und woher kommt sie?

Business-Etikette – Was ist das und woher kommt sie?

Die Bezeichnung Business-Etikette hat sich durchgesetzt als Zusammenfassung aller Etikette-Regeln, die der Mensch – in der Regel derjenige, der in einem Büro seinen Arbeitsplatz hat – während seines beruflichen Einsatzes zu beachten hat. Ich finde den Ausdruck „Business-Etikette“ nicht gut. Denn es gibt keine „Gebrauchsetikette für das gesellschaftliche oder Zivilleben“ und demgegenüber Regeln für das menschliche Miteinander im Business. Richtig ist, dass man im Verhältnis zum Kunden und Geschäftspartner nicht wissen muss, wie man formvollendet einen Heiratsantrag stellen muss, aber muss man das überhaupt wissen? Die große Mehrzahl von Regeln über den Umgang von Menschen untereinander gelten doch im Business ebenso wie im Privatleben. Und so war es immer.

Herrschaftshäuser Ursprungsorte der Benimmregeln

Luxusuhren und ihr Image

Luxusuhren und ihr Image

Uhren bieten Männern eine der wenigen Möglichkeiten, stilvoll Schmuck zu tragen. Wie Kleidung und andere Accessoires, kann auch eine Armbanduhr etwas über die Persönlichkeit verraten. Doch gleich ob zum Anzug oder am Strand, eine Uhr sollte zum Träger passen und seinen Stil ergänzen. Doch bei der Wahl der Uhr ist Vorsicht geboten, denn jede Uhrenmarke steht für einen bestimmten Stil, wer hier danebengreift läuft Gefahr sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Wir stellen einige Uhrenmarken und ihr Image vor und zeigen, welche Persönlichkeiten sie kleiden.

Maßkleidung – Im Schnitt besser

Maßkleidung – Im Schnitt besser

Maßschneiderei und Designerkleidung waren lange Zeit Gegensätze. Das Handwerk lieferte zeitlose Klassik, der Modemacher das passende Outfit zum Zeitgeist. Da der nun aber momentan stark vom Revival alter Werte geprägt ist, nähern sich die einstigen Rivalen plötzlich aneinander an. So präsentierte sich die Savile Row unter dem Titel „The London Cut“ auf der Herrenmodemesse Pitti Uomo in Florenz. Acht „bespoke tailors“, so der englische Terminus für den Maßschneider, waren stellvertretend für ihren Berufsstand angereist, um eine Werkschau aus den vergangenen Jahrzehnten zu präsentieren, darunter Anderson & Sheppard, der Schneider des britischen Thronfolgers Prinz Charles. Umgekehrt bauen die Modedesigner seit einigen Saisons verstärkt „sartoriale“ Details in ihre Kreationen ein, was der Konfektion einen Hauch von Schneiderarbeit verleihen soll. Hie und da ein bisschen was Handgesticheltes macht aber noch nicht den Maßanzug, sein entscheidender Vorteil liegt im individuellen Schnittmuster. Und das kann Stangenware nicht bieten.

Der Probeschluck oder Der lange Weg zum Weinkenner

Der Probeschluck oder Der lange Weg zum Weinkenner

Ein sehr gut befreundeter Sommelier, gibt auf die regelmäßige Frage, wie man denn am schnellsten etwas über Wein lernen könnte, oft die recht direkte Auskunft „Trinken!“. Damit meint er nicht mehr und nicht weniger, dass Weinwissen immer sehr eng mit praktischer Erfahrung und natürlich der Speicherung dieser erlernten Eindrücke verbunden ist. Oder anders ausgedrückt: Der Weg zum Weinkenner ist ein durchaus langer, aber es ist eine wirklich schöne Zeit. Das meiste Wissen über Wein habe ich mir allerdings angelesen, nachts wenn ich aus den diversen Restaurants in denen ich gearbeitet habe nach Hause kam. Ich hatte immer zwei oder drei Weinlexika auf dem Nachttisch und habe nachgelesen was wir am selben Abend alles serviert hatten, habe die mir schon bekannten Informationen verglichen und neue aufgesaugt, die meiner Vorgesetzten mit den aus den Büchern verglichen und ab und zu sogar in verschiedenen Lehrbüchern verschiedene Auskünfte bekommen. Viel mehr erfahren habe ich aber immer in den Stunden zuvor, in den Situationen am Tisch, wenn die Weine empfohlen wurden, beim Gang in den Weinkeller wo die Flaschen aus immensen Lagerbeständen nach verschiedenen Systemen gesucht und gefunden wurden und dann natürlich beim Öffnen und beim verkosten der Flaschen, beim Lehrmeister der Sommeliers und Weinkellner: beim Probeschluck.

Kulturgeschichte des Unterhemds

Kulturgeschichte des Unterhemds

Das Unterhemd des Mannes. Notwendiges Übel oder gern getragenes Kleidungsstück? Kaum ein männliches Kleidungsstück ist so umstritten wie das Unterhemd. Dabei ist es ein grundehrliches Stück Stoff. Sein Name sagt bereits, worum es sich dabei handelt: Um ein Wäschestück, das unter dem Hemd getragen wird. Nicht mehr und nicht weniger. Genauso pragmatisch und funktional wie seine Benennung, ist sein Einsatz bis heute. Jedoch haben sich die Bedürfnisse des Mannes geändert: Nicht unbedingt notwendig scheint es für die meisten – aber wenn, dann soll es bitte modern, angenehm zu tragen und unsichtbar sein.

Das Unterhemd – wie alles begann

Höflichkeit muss von Herzen kommen

Höflichkeit muss von Herzen kommen

Dass Fragen der Höflichkeit und des guten Benehmens in den vergangenen 30 Jahren so wenig beachtet wurden, oder häufig sogar auf Ablehnung und Spott stießen, hängt wohl mit dem Missbrauch der Höflichkeitsfloskeln zusammen, die man aus der sicher teilweise auch verlogenen Welt der „guten Gesellschaft“ von früher her kannte. In dieser Welt war es selbstverständlich, dass eine feiner Mann, der von einer Dame um einen Gefallen gebeten wurde, antwortete: „Mit dem allergrößten Vergnügen, gnädige Frau“, auch wenn er es innerlich ablehnte vor Zorn, weil er in dem Moment eigentlich etwas völlig anderes vorgehabt hatte, als jener alten Schrabnelle den Mantel zu holen. Diese Divergenz war es, die zu Recht als Unehrlichkeit entlarvt wurde.

Kindermänner – Unangebracht gekleidet

Kindermänner – Unangebracht gekleidet

Viele Väter kleiden sich heute so wie ihre achtjährigen Söhne. Dabei meine ich wohlgemerkt nicht jene Väter, die vor Erreichen der Volljährigkeit Kinder haben. Ich rede von Mittdreißigern oder Vierzigjährigen, deren Garderobe aus bunten T-Shirts, Jeans und Turnschuhen zu bestehen scheint. Insofern kann man auch nicht mehr von Jugendwahn reden, passender wäre das Wort Kindheitswahn.